Navigation und Service

Logo Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Logo Jugendschutz aktiv
Kontakt|Impressum|Datenschutz|Übersicht|Gebärdensprache|Leichte Sprache|En|Fr

Suche

Inhalt

"SteiL"- Steig ein ins Leben

Zusammenfassung

"SteiL"-Steig ein ins Leben ist ein Projekt zur Alkoholprävention

Kontaktdaten

Träger:
Landkreis Unterallgäu, Stadt Memmingen, Psychosoziale Beratungsstelle der AWO, Elterntalk
Straße, PLZ Ort, Bundesland:
Bad Wörishofer Straße 33, 87719 Mindelheim, Bayern

Projektbeschreibung

"SteiL"- Steig ein ins Leben ist angelehnt an das bekannte "HaLt"-Projekt und wurde 2013 ins Leben gerufen. Hintergrund waren die steigenden Zahlen von Kindern und Jugendlichen die wegen übermäßigem Alkoholkonsum in der Klinik behandelt werden mussten.

"SteiL" ist ein Kooperationsprojekt zweier Jugendämter, des Gesundheitsamtes, der Psychosozialen Beratungsstelle der AWO und Elterntalk und setzt auf verschiedenen Ebene an:

1. Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche die wegen übermäßigem Alkoholkonsum in der Klinik behandelt werden mussten oder bei einer Jugendschutzkontrolle aufgegriffen wurden, werden von der Klinik oder der Polizei an das Jugendamt gemeldet. Sie werden dann zu einem Erstgespräch ins Jugendamt bzw. Gesundheitsamt eingeladen und anschließend zu einem erlebnispädagogischen Workshop, um sich noch einmal mit dem Thema Alkoholkonsum auseinanderzusetzen.

Das Besondere: Nach der Teilnahme am Erstgespräch und dem Workshop erhalten die Jugendlichen ein Zertifikat, das bei der Führerscheinstelle abgegeben und dort positiv auf drohende Konsequenzen angerechnet werden kann.

2. Eltern

Die Eltern werden gemeinsam mit ihren Kindern zu dem Erstgespräch eingeladen. Dort werden ihnen auch weiterführende Angebote wie Elterntalk oder der Kurs "Hilfe mein Kind pubertiert" vorgestellt. Eltern sollen hier in ihrer Erziehungskompetenz gestärkt werden.

3. Volljährige die Alkohol an Minderjährige abgegeben haben

Auch für diese Zielgruppe besteht das Angebot einer Beratung im Kreisjugendamt und die Belehrung zum Jugendschutzgesetz.

 

 

Erfahrungen aus der Praxis: Die Meldungen von der Polizei an das Jugendamt funktionieren sehr gut, die Kooperation mit den Kliniken gestalten sich eher schwierig. Die meisten Jugendlichen die zum Erstgespräch kommen, besuchen danach auch den Workshop und geben hinterher eine positive Rückmeldung. Die Zahlen der Kinder und Jugendlichen die wegen übermäßigem Alkoholkonsum in die Klinik eingeliefert werden mussten, sinken in den letzten Jahren.

Schlagwörter:

Alkohol

Zurück zur Projektsuche