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Safe it first! Mit uns gegen K.O.-Tropfen

Zusammenfassung

"Safe it first! Mit uns gegen K.O.-Tropfen" möchte die Gefahren von K.O.-Tropfen und Schutzmassnahmen dagegen ins Bewusstsein von (jugendlichen) Partygänger*innen rücken. Dazu werden spezielle Abdeckungen für Gläser sowie Plastikstöpsel für Flaschen als Give-aways ausgegeben. In Kurzvorträgen werden die entsprechenden Jahrgänge in Schulen aufgeklärt.

Kontaktdaten

Träger:
Landratsamt Ebersberg - Abteilung Jugend, Familie und Demografie
Straße, PLZ Ort, Bundesland:
Eichthalstraße 5, 85560 Ebersberg, Bayern
Telefon:
08092-823 311

Projektbeschreibung

 

Safe it first! Die Aktion von Kreisjugendamt und Gesundheitsregion plus:

Immer wieder kommt es auf öffentlichen Veranstaltungen, Partys, Feiern etc. zu (sexueller) Gewalt im Zusammenhang mit sog. K.O.-Tropfen. Im Kreisjugendamt Ebersberg landen dann punktuell Informationen, die darauf hindeuten, dass K.O.-Tropfen missbräuchlich eingesetzt wurden. Eine typische Substanz ist dabei GBL, das v. a. in Reinigungs- und Lösungsmitteln enthalten ist. Bei Einnahme wird GBL im Körper schnell in GHB umgewandelt, eine Substanz, die in der Medizin als Narkosemittel Verwendung findet (jedoch nur noch selten).



Indizien, die auf K.O.-Tropfen hindeuten, sind vor allem: Schwindel, Unwohlsein, Verwirrtheit, Schläfrigkeit – und dies, obwohl die Opfer nur wenig oder keinen Alkohol getrunken hatten. Die Wirkung setzt plötzlich ein und verstärkt sich sehr schnell. Am Ende steht oft die Bewusstlosigkeit: die Opfer wissen absolut nichts mehr von den letzten Stunden. Gerade deshalb werden K.O.-Tropfen als sog. Vergewaltigungsdroge bezeichnet und kriminell missbraucht.

Das Kreisjugendamt und die Gesundheitsregion plus möchten mit ihrer Aktion: „Safe it first! Mit uns gegen K.O.-Tropfen“ mittels zweier Gegenstände, die sog. Bsafe discs und Spikeys, auf die Gefahren von K.O.-Tropfen hinweisen. Bsafe Disc und Spikeys mit Aktionskarte können selbstverständlich Getränke und Flaschen nicht völlig schützen! Vielmehr sind sie dazu gedacht, die Aufmerksamkeit von Partygänger*innen auf die Gefahren von K.O.-Tropfen zu lenken und eine Diskussion zu Schutzmaßnahmen anzufachen!

1. Bsafe disc: (Bilder unter der angegebenen Internetseite: s. o.)       

   Die Bsafe Discs decken eine Glasöffnung ab und erschweren so das heimliche Einbringen von K.O.-Tropfen.

2. Spikeys mit Aktionskarte:

 

Spikeys sind Plastik-Pfropfen, die man in den Flaschenhals drücken kann. So ist das heimliche Einbringen von K.O.-Tropfen wesentlich erschwert. (Zum eigenen Mehrfachgebrauch ist der Pfropfen wieder entnehmbar)  – Die angehängte Aktionskarte informiert über Gefahren von und Maßnahmen gegen K.O.-Tropfen.

Auf Infoplakaten sind die wichtigsten Schutzmaßnahmen aufgeführt:

Schutz:

  • Sein Getränk nicht unbeobachtet lassen, sondern am Besten in der Hand halten und die Öffnung mit Handfläche oder Finger verdecken!
  • Kein offenes Getränk von Fremden oder nicht vertrauenswürdigen Personen annehmen!
  • Mit Freund*innen beschließen, aufeinander zu achten!

Hilfe:

  • Bei ersten Anzeichen (s. o.) sollte man sich sofort an Freund*innen oder das Personal wenden!
  • Mit Begleitung die Veranstaltung verlassen!
  • Evtl. den Rettungsdienst bzw. Notarzt verständigen (lassen)! Bei einem Verdacht den Hinweis auf mögliche K.O.-Tropfen geben!

Wer sich an dieser Präventionsmaßnahme zum Schutz vor K.O.-Tropfen beteiligen möchte – insbesondere auch Veranstalter, kann die beiden Materialien zusätzlich mit Informationsplakaten kostenlos, aber nur persönlich beim Jugendschutzbeauftragten des Kreisjugendamtes oder bei der Sachbearbeiterin von Gesundheitsregion Plus abholen: Landratsamt Ebersberg, Eichthalstraße 5, 85560 Ebersberg, Tel: 08092-823 311.

Zudem wird Aufklärungsarbeit an Schulen geleistet, indem Fachkräfte kurz in jede Klasse der Jahrgänge 8 - 12 gehen.

 

Schlagwörter:

Alkohol,Drogen,Gewalt

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