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Inhalt

KiK - Klar im Kopf

Zusammenfassung

KiK - Klar im Kopf ist das Jugendschutzkonzept zum Thema Alkohol des Landkreises Würzburg. Das Konzept besteht aus vier Säulen, die Information, Prävention, Intervention und Sanktion beinhalten.

Kontaktdaten

Träger:
Amt für Jugend und Familie im Landkreis Würzburg
Straße, PLZ Ort, Bundesland:
Zeppelinstraße 15, 97074 Würzburg, Bayern
Telefon:
0931/8003-293

Projektbeschreibung

Das Ziel des Projektes ist jedoch nicht die völlige Abstinenz, da anders als bei illegalen Drogen oder beim Tabakkonsum die Analyse von Präventionsansätzen bezüglich Alkohol zeigte, dass Konzepte, die Abstinenz zum Ziel haben, als unrealistisch gelten. Ziel ist es, in der Arbeit mit den Kinder und Jugendlichen auf punktuelle Abstinenz und einen risikoarmen Umgang hinzuwirken und den Einzelnen oder gleichaltrige Gruppen zum verantwortlichen Handeln zu befähigen.

Ein weiteres Ziel ist das Schaffen von positiven Rahmenbedingungen durch Informationsveranstaltungen, Beratung für Gewerbetreibende und Veranstalter, eine Sicherheitspartnerschaft mit den Gemeinden und vieles mehr. Aber auch das direkte Einschränken der Zugangswege zum Alkohol durch den vermehrten Einsatz von Testkäufen und Bußgeldern. Hier bietet das Jugendschutzgesetz den rechtlichen Rahmen um gegen Erwachsene vorzugehen, die unerlaubt Alkohol an Minderjährige ausschenken. Der Landkreis setzt hier auf das Zusammenwirken von Verhältnisprävention und Verhaltensprävention.

Der präventive Ansatz des Kinder- und Jugendschutz steht im Mittelpunkt und soll durch positive erzieherische Einwirkung und die Stärkung von Eigenverantwortlichkeit bei Kindern und Jugendlichen erreicht werden. Daneben kommt zunehmend der Aspekt der Gefahrenabwehr zum Tragen, wonach Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr Wohl zu schützen sind. Hierbei stehen die Vorschriften des ordnungsrechtlichen Kinder- und Jugendschutzes im Mittelpunkt.

Die vier Säulen des KiK-Konzeptes

Erste Säule: Information

  • Öffentlichkeitsarbeit

Zweite Säule: Prävention

  • Alkohol-Parcours „KiK – Klar im Kopf“
  • suchtpräventive Projektarbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen
  • gezielte thematische Eltern- und Lehrer-Abendveranstaltungen
  • Multiplikatoren- und Mitarbeiterschulung
  • Beratung und Unterstützung von Veranstaltern und Gewerbetreibenden
  • Mitwirkung bei Gaststättenkonzessionen

Dritte Säule: Intervention

  • Eltern-Kind-Gespräche bei Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz in Zusammenarbeit mit dem ASD
  • Kooperation mit dem Bundesprojekt HaLT
  • Testkäufe in Kooperation mit der Polizei
  • Sicherheitspartnerschaft mit der Polizei und den Gemeinden

Vierte Säule: Sanktion

  • Die vierte Säule ermöglicht eine Verbindung von präventiven und restriktiven Maßnahmen. Die Besonderheit dieses Konzeptes liegt darin, dass hier der Pädagoge selbst das Bußgeldverfahren begleitet. So ist bei bekannten Fällen eine bessere Einschätzung gewährleistet und der Ermessensspielraum der Bußgelder kann von Fall zu Fall individuell ausgeschöpft werden.

Zielgruppen

  • Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
  • Eltern und Erziehungsberechtigte
  • Fachkräfte aus Jugendhilfe und Schule
  • Gewerbetreibende und Veranstalter
  • Öffentlichkeit

Dabei sind die Kinder und Jugendlichen die wichtigste Zielgruppe. Angebote wie Information, Beratung, Freizeitaktivitäten, Projekte und Veranstaltungen orientieren sich grundsätzlich an der realen Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen des Landkreises.

Konkrete Ziele von KiK

Kinder und Jugendschutz

  • will Kinder- und Jugendliche in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung fördern und eine positive Kultur des Aufwachsens schaffen, in der potentielle Gefährdungen wenige Chancen zur Entfaltung haben.
  • will junge Menschen befähigen, sich vor gefährdenden Einflüssen zu schützen und sie zu Kritik-, Entscheidungsfähigkeit und Eigenverantwortlichkeit hin führen.
  • will Eltern und andere Erziehungsberechtigte dabei unterstützen, Kinder und Jugendliche vor gefährdenden Einflüssen zu schützen.
  • achtet auf die Einhaltung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes (JuSchG)
  • will bei Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz Konsequenz zeigen und sanktionierend eingreifen

Das Projekt hat eine unbeschränkte Laufzeit und wird personell von einem Jugendpfleger/Jugendschützer abgedeckt. Für die Durchführung des Alkoholpräventionsparcours sowie HaLT in Bayern kommen noch je sechs Honorarkräfte hinzu..

Schlagwörter:

Alkohol, Sucht, Testkäufe,

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