Ein medienpädagogischer Workshop für SchülerInnen zur Medienkompetenzförderung.
Seit Herbst 2007 beschäftigt sich das ServiceBureau Jugendinformation mit dem Thema Web 2.0: Wir bieten Workshops für Schülerinnen und Schüler an, in denen das aktuelle Medienverhalten der Kinder und Jugendlichen thematisiert und reflektiert wird. Grundlegend für diesen Workshop ist der akzeptierende Ansatz: Die Kinder und Jugendlichen werden als Mediennutzer ernst genommen und  ihre Eigenverantwortung gestärkt. Ziel der ExpertInnenkonferenz ist es, einen Anstoß zur Reflexion der eigenen Mediennutzung zu geben bzw. das Bewusstsein dafür zu schärfen, was und wie etwas ins Internet gestellt wird.

Gemeinsam mit den Schülern und Lehrkräften gestalten wir einen kreativen Tagesablauf. Die Methode der ExpertInnenkonferenz ist flexibel und kann mit einer oder mehreren Schulklassen gleichzeitig durchgeführt werden. Der gesamte Workshopzeitraum beträgt in der Regel 6 Schulstunden.

Ablauf

In der ersten Stunde findet eine Begrüßung mit allen Schülern und Lehrkräften statt. Im Anschluss leiten wir in das Thema “Jugendliche Medienwelten” ein und erklären den Ablauf des Tages. In der zweiten bis vierten Stunde arbeiten die Schüler_innen in ihren Klassen. Sie recherchieren und diskutieren zu den von ihnen gewählten Themen. Für die Recherche sollen die Schüler_innen ihre Medien aktiv einsetzen. Computer und Handys können gezielt genutzt werden, um die benötigen Informationen zu recherchieren. Betreut wird dieser Arbeitsprozess von den Medienpädagogen und den Lehrkräften.

Natürlich können wir die Betreuung und die Aufsichtspflicht der Klasse nicht gewährleisten. Das ist auch nicht der Sinn des Konzeptes. Die ExpertenInnenkonferenz ist auf eine Zusammenarbeit mit den Lehrkräften ausgelegt. Sie betreuen ihre Klasse an diesem Tag und erfahren somit die Schüler_innen als ExpertInnen in der eigenen Mediennutzung. Diese Art des kollaborativen Lernens zeigt innovative Formen des Unterrichts auf.