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Inhalt

acht bis zwölf

Zusammenfassung

„acht bis zwölf“ (ehemals „PEaS – Peer-Eltern an Schule“), ein Elternkurs zur Gesundheitsförderung und Suchtprävention für Eltern von Kindern im Alter von 8 bis 12 Jahren, wurde von der Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin in Zusammenarbeit mit der AOK Nordost – Die Gesundheitskasse entwickelt. Seit dem Start von „PEaS“ im Schuljahr 2009/ 2010 wurden Evaluationsergebnisse in die Weiterentwicklung des Projektes einbezogen und die Inhalte angepasst. Die so entstandene Weiterentwicklung „acht bis zwölf“ beschäftigt sich neben den bisher enthaltenen Elementen wie Umgang mit Tabak und Alkoholkonsum auch mit dem Umgang mit digitalen Medien in der Familie und thematisiert darüber hinaus Aspekte der Kontaktgestaltung zwischen Eltern und Kind.

Kontaktdaten

Träger:
Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin
Straße, PLZ Ort, Bundesland:
Chausseestraße 128/129, 10115 Berlin, Berlin
Telefon:
030 / 29352615

Projektbeschreibung

Zielgruppe des Elternkurses „acht bis zwölf“‘

Die Zielgruppe des Angebotes sind  Mütter und Väter von Kindern im Alter von acht bis zwölf Jahren.

Bewusst wird „acht bis zwölf“ vor dem durchschnittlich ersten Substanzkonsum gesetzt. Zum einen wird durch den frühen Erwerb von sogenannten Lebenskompetenzen und der Förderung von psychosozialen Kompetenzen eine gesunde und „unabhängige“ Entwicklung gefördert, zum anderen zeigen besonders Eltern von Grundschulkindern Interesse an Themen wie Schule, Gesundheit und Entwicklung ihrer Kinder, welches häufig nach dem Übergang zu einer weiterführenden Schule nachlässt.Das Projekt steht allen Eltern unabhängig von Herkunft, Kultur, Religion, Sprache etc. offen.

Programmziele des Elternkurses:

In den drei Kursmodulen:

1.         Medien, Tabak, Alkohol: Wie spreche ich mit meinem Kind darüber?

2.         Mein Kind erzählt nichts mehr – wie bleiben wir trotzdem in Kontakt?

3.         Ich mache mir Sorgen um mein Kind: An wen kann ich mich wenden?

bekommen Eltern Informationen, Handlungskompetenz und alltagsnahe Tipps, um gestärkt und sicherer mit ihren Kindern auch über „unbequeme Themen“ ins Gespräch zu kommen, angemessene Regeln zu formulieren und sich bei Bedarf im richtigen Moment Unterstützung holen zu können. Neben konkretem Wissen zu den Kursthemen gibt es Übungen zur Beziehungsgestaltung und Kommunikation sowie viel Raum zum Austausch zu den Fragen der am Kurs teilnehmenden Eltern. Nach dem Elternkurs werden die Eltern motiviert und bestärkt, Ihren Kompetenzgewinn nicht „nur“ zuhause anzuwenden, sondern auch weiter zu geben, z.B. im Gespräch mit anderen Eltern, im Gespräch mit Lehrkräften und Schulsozialarbeit. Der Austausch mit anderen Eltern bietet viele Anregungen, das Zusammenleben zu gestalten – damit Kinder und Eltern gelassen und stark bleiben.

Zielgruppe der Multiplikatorenschulung  „acht bis zwölf“

Um die Inhalte an die Zielgruppe vermitteln zu können, werden im Rahmen der Multiplikatorenschulung zum Elternkurs „acht bis zwölf“ Sozialpädagog*innen bzw. Sozialarbeiter*innen, die an Grundschulen, in Nachbarschafts- und Familienzentren oder im Bereich der Familienbildung arbeiten, weitergebildet. Die Ausbildung sollte möglichst im Tandem erfolgen, um Synergien zu ermöglichen und die nachhaltige Durchführung des Kurses an der jeweiligen Schule ermöglichen.

Durch die Weiterbildung von Sozialpädagog*innen bzw. Sozialarbeiter*innen, welche an den Schulen tätig sind und somit in Kontakt mit Eltern von Kindern im Alter von 8 bis 12 Jahren stehen, kann das Kursangebot den Eltern nachhaltig zur Verfügung gestellt werden. Das Tandem- Konzept, das vorsieht, die Elternkurse zu zweit durchzuführen und sich daher als Tandem ausbilden zu lassen, erhöht den Fortbestand des Angebots auch unter möglicher Personalfluktuation.

Ebenso kann durch das Teilziel, Eltern zu motivieren, ihre Erfahrungen in Gesprächen sowie Elternabenden weiterzugeben, das erlangte Wissen über Kontaktgestaltung sowie wichtige Regeln im Umgang mit Suchtmitteln und digitalen Medien an einen breiten Kreis weitergegeben und verstetigt werden.

Schlagwörter:

Sucht, Alkohol, Peer-Ansatz, Prävention, Schule, Eltern, Migranten

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